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Obwohl die Ausbeute des Goldes mittels Waschvorgang gering ist und man seinen Lebensunterhalt davon nicht bestreiten kann, lebt Theo dennoch indirekt vom Goldwaschen. Hr. Theo Huber hat den Goldwaschplatz Rauris Bodenhaus gepachtet und lebt im Sommer durch seine Goldwaschlehrgänge indirekt vom Goldwaschen. Im Winter ist er als Skilehrer tätig. Theo, Jahrgang 1953 beginnt ab ca Mitte Mai, täglich um 09:30 Uhr, bis 17:00 Uhr seinen Arbeitstag am Goldwaschplatz Bodenhaus. Es ist der Goldwaschplatz an den Original Schauplätzen des ehemaligen Goldbergbau Hohe Tauern Rauris. Eingerahmt von 13 Gipfel die über 3000 Meter hoch sind. Dort wo die Hüttwinkelache, den Goldflitter aus der Goldbergruppe ins Tal schwemmt, ist der Goldwaschplatz und Theo's Arbeitsstätte. Um 09:30 Uhr kommen die ersten Glücksritter um Gold zu suchen und Theo muss die Werkzeuge, wie Schaufel, Goldwaschpfanne, Glasröhrchen (für den gefundenen Goldflitter) und Gummistiefel reinigen und bereit stellen. Nach Eintreffen der ersten Kursteilnehmer und der Ausgabe der Werkzeuge und Utensilien macht Theo eine theoretische Einführung vor Ort. Diese beschreibt den ehemaligen Knappenalttag am Goldberg, warum man hier echtes Gold waschen kann und wie die Goldwaschpfanne richtig gehandhabt wird. Nach der theoretischen Einführung geht er sogleich zum praktischen Teil vor Ort, zum Goldwaschen über. Je nach Geschick der Kursteilnehmer erklärt er laufend und in praktischer Ausführung wo und wie man waschen muss, um an das glänzende Metall zu kommen. Der praktische Kurs ist zeitlich nicht beschränkt, daher tauchen immer wieder neue Fragen der Kursteilnehmer zum Goldwaschen auf, die Theo bereitwillig erklärt. Highlight ist natürlich, wenn sich die ersten Goldfunde bei den Teilnehmer einstellen und im Glanz der Sonne glitzern. Es kann schon sein, dass Theo bei schwierigen Fällen weiterhilft um jeden zu seinem Goldfund zu verhelfen. Auf Grund des großen Andranges in den Hauptsaisonzeiten ist Theo stark gefordert um den vielen Goldwäschern zu ihrem Glück zu verhelfen. Getränke und Eis gibts als Draufgabe obendrein. Nicht immer ist das Wetter schön, jedoch ein echter Goldsucher achtet nicht auf den Himmel sondern auf seine Goldwaschpfanne um den Goldflitter von Stein und Sand zu trennen. Auch heißt Regen, neues Goldsandgemisch wird vom Goldberg, durch den Gebirgsbach, nach unten ins Tal befördert und in die Biegungen (Seifen) des Baches geschwemmt. Oft kommt es vor, dass am Ende eines arbeitsreichen Tages, die erfolgreiche Goldsuche am Lagerfeuer mit Ripperl vom Grill gefeiert wird. Hier wird schon einmal das ein oder andere Bier getrunken und über die ehemaligen Goldbergknappen am Berg diskutiert. Obwohl man meinen könnte, es ist ein schöner Broterwerb in Gottes freier Natur, so steht Theo doch täglich mit den Füßen im eisigen Gebirgsbach, muss Kälte und Regen trotzen und dafür sorgen, dass die erwartungsvollen Neulinge der Goldwäscher-Zunft zu ihren Recht, sprich Goldfund kommen.
Goldwaschen vom 1. Juni bis 30. September Am echten Goldwaschplatz in Rauris
Es wäre schön, Sie am original Goldwaschplatz begrüßen zu dürfen                                               Theo Huber.
Goldwäscher Theo Huber - Einer der vom Goldwaschen lebt.